[Rezension] Jocelynn Drake – Jägerin der Nacht – Nightwalker (#1)

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Kurzbeschreibung:

Mit ihren sechshundert Jahren gehört Mira zu den ältesten Vampiren Nordamerikas. Sie besitzt zudem eine Gabe, die sie von allen anderen Nachtwesen abhebt: die Macht über das Feuer. Mira wacht über die jüngeren Vampire in ihrer Domäne und sorgt dafür, dass der Frieden mit den Gestaltwandlern gewahrt wird. Eines Tages kommt der Vampirjäger Danaus in ihre Stadt. Als sie ihm im Kampf gegenübersteht, muss sie feststellen, dass auch Danaus kein gewöhnlicher Sterblicher ist. Außerdem bringt er unheilvolle Neuigkeiten: Die Naturi, grausame, archaische Elfenwesen, die einst von der Erde verbannt wurden, sind zurückgekehrt, um Menschen und Vampire gleichermaßen zu vernichten!

Meine Meinung:

Ich muss sagen, dass ich sehr skeptisch gegenüber der Story war, bevor ich überhaupt mit dem Buch angefangen habe. Vor allem bin ich nicht so sehr der Fan von Elfen (und Feen etc.), aber trotzdem klang die Vampirgeschichte in allem für mich persönlich sehr interessant. Vor allem habe ich gehofft, wieder eine packende Romanze lesen zu können.

Zusammengefasst kann ich sagen, dass mich das Buch überzeugt hat.
Meine Befürchtung, dass mir die Elfen-Elemente nicht gefallen würden, wurde nicht bestätigt. Die Elfen gefielen mir gerade deswegen doch noch, da sie anders beschrieben wurden, als ich mir sie vorgestellt hatte.

Zunächst konnte ich mich mit der Protagonistin Mira nicht anfreunden. Da man sofort in ihrer Welt mit voller Action hineinversetzt wurde, konnte ich ihre Handlungen und Gedanken nicht nachvollziehen. Im Laufe der Geschichte jedoch hat man immer mehr über sie erfahren, sodass es erheblich einfacher wurde, sie zu verstehen. Bis zum Ende hin würde sie immer authentischer für mich. Was mich allerdings gestört hatte, war, dass ich erst keine Entwicklung ihrer Person feststellen konnte. Ich befürchtete zunächst, dass dies auch der Fall bleiben sollte. Jedoch änderten sich Miras Ansichten zum Ende der Story hin, was vor allem für die Fortsetzungen spannend sein dürfte.
Auch Danaus gefiel mir. Als zunächst sehr geheimnisvoller Typ erfährt man im Laufe der Zeit immer mehr über ihn und seine Beweggründe.

Ich hätte mir auf jeden Fall mehr Romantik zwischen Mira und Danaus gewünscht, allerdings gefiel es mir, mit jeder Begegnung der beiden, mehr über ihre Beziehung zueinander zu erfahren. Man hat das Gefühl, dass sie nicht miteinander, aber auch nicht ohne einander können, was es auf jeden Fall für den nächsten Teil sehr spannend macht!

Der Schreibstil gefiel mir besonders gut. Von Anfang an konnte ich mich dank des flüssigen Schreibstils in die Geschichte hineinlesen. Vor allem die Beschreibungen verschiedener Situationen haben mich überzeugt, da ich mir alles sehr gut vorstellen konnte. Die Kapitel hatten zudem eine angenehme Länge.
Auch von Inhalt der Geschichte her gab es kaum stellen, die langweilig wurden. Ich hatte immer Freude daran, weiterzulesen. Das Ende hat mich auf jeden Fall neugierig gemacht, den nächsten Band zu lesen.

Negativ muss ich jedoch noch das Cover bewerten. Es hat mir zwar geholfen, ein Bild der Protagonistin Mira herzustellen, jedoch finde ich es einfach nicht passend. Ich finde, es sieht nicht mysteriös aus, sondern einfach nur furchterregend, was nicht zu der Geschichte im Ganzen passt. Da gefällt mir das englische Cover (Nightwalker: The First Dark Days Novel) wesentlich besser!

Trotz der kleinen Mängel gefällt mir das Buch und vergebe vier von fünf Punkte!

Verlag des Buches: Egmont LYX
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